11 Gründe warum Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen sollten

Tagesgeldkonten erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit bei den Menschen und hierfür gibt es auch mindestens elf gute Gründe, welche in diesem Text ausführlich dargestellt werden sollen.

1. Tagesgeld ist für jeden Anleger geeignet

Ein Tagesgeldkonto kann jeder Verbraucher eröffnen, wobei Voraussetzung ist, dass der Kontoinhaber mindestens 18 Jahre alt ist. Diese Form der Geldanlage ist sowohl für kurzfristige als auch für langfristige Geldanlagen geeignet, denn der Anleger geht zu keinem Zeitpunkt ein Risiko ein und bleibt mit seiner Tagesgeldanlage stets flexibel.

2. Überdurchschnittliche Zinsen

Die Nachfrage nach Tagesgeldkonten steigt jährlich an, so dass aufgrund der Wettbewerbssituation die Banken und Kreditinstitute immer höhere Zinsen für Tagesgeld gewähren. In der Regel liegt der durchschnittliche Zinssatz zwischen ein und drei Prozent, wobei speziell Neukunden mit deutlich besseren Zinsen rechnen können, welche dann allerdings oftmals nur für einen bestimmten Zeitraum garantiert werden. Auf diese Weise bekommt der Anleger deutlich höhere Zinsen als bei anderen bekannten Anlageformen, wie beispielsweise dem klassischen Sparbuch oder dem herkömmlichen Girokonto.

3. Tägliche Verfügbarkeit des Kapitals

Grundsätzlich kann der Anleger zu jeder Zeit über sein angespartes Kapital verfügen und zwar ohne Angabe von Gründen. Im Grunde genommen verfügt ein Tagesgeldkonto somit über eine tägliche Verfügbarkeit, wobei hierbei die Bearbeitungszeiten der Banken zu berücksichtigen sind. Direkte Auszahlungen von einem Tagesgeldkonto sind prinzipiell nicht möglich, so dass das ersparte Kapital vom Tagesgeldkonto auf ein so genanntes Referenzkonto überwiesen werden muss, welches in der Regel das Girokonto darstellt. Für diese Überweisung fallen etwa ein bis zwei Werktage an.

4. Keine Kontoführungsgebühren

Die meisten Banken und Kreditinstitute verlangen für ein Tagesgeldkonto keinerlei Kontoführungsgebühren und Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto sind ebenfalls kostenfrei. Muss der Kunde allerdings Gebühren für Überweisungen von seinem Girokonto aus bezahlen, dann sind Überweisungen auf das Tagesgeldkonto durchaus mit geringen Kosten verbunden. Außerdem kann es vorkommen, dass die Finanzunternehmen Gebühren erheben, wenn der Kontoinhaber das Telefonbanking nutzt oder sich Kontoauszüge mit der Post zusenden lässt.

5. Flexibilität beim Tagesgeldkonto

Grundsätzlich gibt es bei einem Tagesgeldkonto keinerlei Kündigungsfristen, wodurch der Anleger mit seinem angelegten Kapital sehr flexibel wirtschaften kann. Dies bedeutet, dass er jederzeit sein Tagesgeldkonto unkompliziert, ohne viel Aufwand und vor allem kostenfrei kündigen kann, beispielsweise bei einem Wechsel des Anbieters oder wenn er das Konto nicht mehr benötigt.

6. Einlagensicherung

Auch Banken sind nicht davor gefeit, dass sie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten können. Dem Anleger entstehen allerdings durch die so genannte Einlagensicherung keinerlei Verluste. In Deutschland gibt es sowohl gesetzliche als auch private Einlagensicherungsfonds, was bedeutet, dass sich mehrere Banken zusammengeschlossen haben. Dank der gesetzlichen Einlagensicherung sind die Anlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro komplett abgesichert, was den Anleger bei einer möglichen Bankenpleite bestmöglich schützen soll.
Die private Einlagensicherung fällt deutlich höher aus, denn hierbei wird ein Schutz des angesparten Kapitals zu 100 Prozent in unbegrenzter Höhe gewährleistet.

7. Häufige Zinsausschüttung

Wer sich für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos entscheidet, sollte unbedingt auf die Häufigkeit der Zinsausschüttung achten, denn je öfter die Zinsen auf angespartes Kapital gutgeschrieben werden, desto mehr kann der entsprechende Anleger vom so genannten Zinseszinseffekt profitieren. Hinsichtlich der Zinsausschüttung gibt es zahlreiche Unterschiede bei den Banken und Kreditinstituten, denn einige Finanzunternehmen schreiben ihre Zinsen monatlich gut, während andere Unternehmen die Gutschriften vierteljährlich, halbjährlich oder auch nur einmal im Jahr vornehmen.

8. Große Bankenauswahl

Tagesgeldkonten werden nicht nur von herkömmlichen Filialbanken angeboten, sondern auch von den so genannten Online- oder Direktbanken. Diese Banken wickeln ihre Finanzgeschäfte ausschließlich über das Internet ab und unterhalten weder zahlreiche Mitarbeiter noch teure Filialnetze. Diese Kostenersparnis können sie anschließend in Form von attraktiven Zinsen an ihre Kunden weitergeben.
Auf diese Weise kann der Kunde aus vielen Finanzunternehmen das beste Angebot auswählen und muss sich nicht zwangsläufig an die bisherige Hausbank binden.

9. Mindesteinlagen und Laufzeit

Bei einigen Anlageformen verlangen die Banken und Kreditinstitute eine Mindesteinlage vom Anleger oder auch eine festgeschriebene Laufzeit. Beim Tagesgeld hingegen kann der Anleger bei den meisten Anbietern selbst entscheiden, in welcher Höhe er eine Einzahlung auf sein Tagesgeldkonto vornimmt und er bekommt die attraktive Verzinsung auch ab dem ersten eingezahlten Euro. Auch gibt es keine festgeschriebenen Laufzeiten und der Kontoinhaber kann selbst entscheiden, ob und wie viel er auf sein Tagesgeldkonto einzahlen möchte. Regelmäßige Einzahlungen sind hierbei ebenfalls nicht erforderlich.

10. Online Beantragung und Verwaltung

In der Regel kann der Kunde den Eröffnungsantrag für ein Tagesgeldkonto bequem online ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und an die kontoführende Bank versenden. Nachdem er sich mittels des so genannten PostIdent Verfahrens in einer Filiale der Deutschen Post AG legitimiert hat, bekommt er alle erforderlichen Unterlagen und Zugangsdaten für das Online Banking auf dem Postwege innerhalb weniger Tage übermittelt.
Auch die Verwaltung des Tagesgeldkontos kann in aller Regel online erfolgen. Für den Kontoinhaber hat dies einen entscheidenden Vorteil, denn er braucht sich nicht an Öffnungszeiten einer Bankfiliale binden.

11. Mehrere Konten möglich

Grundsätzlich kann ein Anleger zeitgleich mehrere Tagesgeldkonten unterhalten und somit stets von den attraktivsten Zinsen profitieren. Senkt ein Anbieter die Zinsen, dann wird das entsprechende Kapital schnellstmöglich auf ein besser verzinstes Tagesgeldkonto transferiert. Experten sprechen bei dieser Vorgehensweise vom Tagesgeld Hopping.


Bank of Scotland - Tagesgeld