Geldmarktkonto
Das Geldmarktkonto ist auch unter dem Namen Tagesgeldkonto bekannt. Wer Geld auf einem Geldmarktkonto anlegt, profitiert in erster Linie von den steigenden Zinsen durch die Höhe des angelegten Betrages. Dabei wird der Zinssatz immer der aktuellen Marktsituation angepasst. Die Laufzeit eines Geldmarktkontos ist immer unbefristet und ein Geldmarktkonto kann nicht für Überweisungen, Daueraufträge oder den alltäglichen Zahlungsverkehr genutzt werden.
Ein Geldmarktkonto ist ein verzinstes Konto, bei dem der Anleger zu jeder Zeit, also auch täglich, über sein angelegtes Geld frei verfügen kann. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Sparbuch gibt es bei einem Geldmarktkonto keine Kündigungsfristen. Zusammen mit der täglichen Verfügbarkeit, der attraktiven Verzinsung und dem Wegfall der Kündigungsfrist, ist ein Geldmarktkonto eine sehr reizvolle Variante um unkompliziert und einfach Geld anzulegen.
Einer der wenigen Nachteile bei einem Geldmarktkonto ist, dass der Zinssatz von Seiten der Bank theoretisch jeden Tag geändert werden kann, denn eine garantierte Verzinsung über einen längeren Zeitraum kann die Bank bei einem Geldmarktkonto nicht geben. Einige Banken versprechen besonders ihren neuen Kunden einen stabilen Zinssatz für einen gewissen Zeitraum, der sich in der Regel zwischen drei Monaten und einem Jahr bewegt. Nach dieser Zeit, wird das Guthaben dann allerdings ganz normal zu einem üblichen Zinssatz verzinst.