Tagesgeldkonto wechseln

Ein Tagesgeldkonto zu wechseln, ist viel einfacher, als beispielsweise der Wechsel bei einem Girokonto. Viele Anleger nutzen diesen einfachen und unkomplizierten Wechsel von einer Bank zur anderen, um das Optimum für ihr Tagesgeldkonto zu erreichen.

Immer mehr Kunden nutzen die zeitlich begrenzten Angebote bei den Zinssätzen für das Tagesgeldkonto einiger Banken und nehmen eine Bank nur für den Zeitraum in Anspruch, in dem der attraktive Zinssatz garantiert wird. Dabei kann es sich um ein paar Wochen, aber auch um mehrere Monate handeln. Am Ende der Zinsgarantie kann das Tagesgeldkonto wieder gewechselt werden, ein zweites Konto wird eröffnet und das bestehende Konto im Anschluss daran gekündigt. Ein Tagesgeldkonto zu wechseln ist denkbar einfach, man muss nur wie folgt dabei vorgehen:

Alle die bereits ein Tagesgeldkonto haben und ein zweites Konto bei einer anderen Bank eröffnen wollen, sind in der Regel mit dem Ablauf der Eröffnung vertraut. Ist das neue Tagesgeldkonto schließlich erfolgreich eröffnet, muss man in einem zweiten Schritt das noch auf dem alten Konto befindliche Guthaben von dort aus auf das neue Konto überweisen. Das Guthaben auf dem bereits bestehenden Konto muss auf ein Referenzkonto überwiesen werden.

Dafür gibt es, je nach den Möglichkeiten der Bank, bei der das bisherige Tagesgeldkonto geführt wurde, zwei unterschiedliche Wege. Bei der ersten Möglichkeit werden von dem noch bestehenden Tagesgeldkonto nur Einzahlungen und Auszahlungen auf ein bestimmtes Referenzkonto vorgenommen. Dann erst wird das angelegte Geld einfach dorthin überwiesen und dann von diesem Referenzkonto, dass in aller Regel ein Girokonto ist, auf das neueröffnete Tagesgeldkonto überwiesen.

Viele Banken bieten ihren Kunden aber auch die Möglichkeit an, das Geld von einem Tagesgeldkonto auf ein beliebiges anderes Konto zu überweisen. In diesem Fall kann man das gesamte Guthaben einfach auf das neue Tagesgeldkonto überweisen und spart so den Umweg über das Referenzkonto. Ist dieser Schritt getan, kann man das bisherige Tagesgeldkonto kündigen, beziehungsweise auflösen.

Nachdem das bisherige Konto glattgestellt wurde, das Guthaben wurde also überwiesen, kann man das alte Konto auflösen, beziehungsweise kündigen. Bei einigen Banken ist es auch möglich, dass diese beiden Schritte zusammengefasst werden können. Bei dieser Alternative wird mit Zustellung des Kündigungsschreibens der Bank, bei der das Konto geführt wurde, das dort noch auf dem Konto befindliche Guthaben auf das angegebene Referenzkonto oder ein anderes Auszahlungskonto überwiesen und erst nach diesem Schritt wird das alte Konto komplett geschlossen.

Für das neue Konto bei einer anderen Bank ist es natürlich wieder wichtig, einen neuen Freistellungsauftrag zu stellen. Das sollte möglichst zeitnah mit der Kündigung des alten Kontos oder auch gleichzeitig mit der Eröffnung des neuen Kontos geschehen. Besonders dann, wenn der Freistellungsauftrag bei der Bank, die das Tagesgeldkonto in der Vergangenheit geführt hat, bereits gekündigt wurde. Ist der Freistellungsauftrag erst einmal eingereicht, dann erst ist der Wechsel des Tagesgeldkontos abgeschlossen und man kann seine Geldgeschäfte, wie das Tagesgeldkonto und andere Investitionen wie gewohnt weiter führen. Wer sich im Vergleich dazu den Wechsel bei einem normalen Girokonto ansieht, wird schnell feststellen, dass der Wechsel von einem Tagesgeldkonto zum anderen ein denkbar unkomplizierter Wechsel ist.

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